FSG Horlofftal muss sich beim SV Staufenberg mit 1:5 geschlagen

...Kalte Dusche nach dem Seitenwechsel

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FSG Horlofftal muss sich beim SV Staufenberg mit 1:5 geschlagen

In der Kreisliga A Gießen musste die FSG Horlofftal am heutigen Sonntag eine deutliche Auswärtsniederlage beim SV Staufenberg einstecken. Trotz einer kämpferischen Leistung in Halbzeit 2 und einem glücklichen torlosen Unentschieden zur Pause geriet das Team in der zweiten Halbzeit entscheidend ins Hintertreffen.

Glück und Aluminium in der Anfangsphase.

Das Spiel startete direkt mit einem Schreckmoment für die FSG: Bereits in der 2. Minute zappelte der Ball im Tor, doch der Unparteiische entschied auf Abseits und pfiff den Treffer für Staufenberg ab. Nur wenige Minuten später klopfte die FSG Horlofftal selbst am Führungstor an. In der 9. Minute trat Zinn einen Eckball gefährlich in den Strafraum, der Ball landete jedoch unglücklich nur auf der Querlatte. Nach knapp einer halben Stunde rückte FSG-Keeper Fischer in den Fokus, der in der 28. Minute mit einer starken Fußparade den Rückstand verhinderte. Kurz darauf brannte es erneut im Fünfmeterraum, doch Schmidt rettete in letzter Sekunde mit einer perfekten Grätsche vor dem einschussbereiten SVS-Stürmer. Zu den sportlichen Herausforderungen kam in der 30. Minute noch Verletzungspech hinzu: Lennard Goth musste vorzeitig vom Feld und wurde durch Leo Eichenauer ersetzt. Mit einem glücklichen 0:0 für unsere FSG ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann zunächst vielversprechend für die FSG.

Man war jetzt endlich im Spiel dachten viele angereiste Zuschauer. Josh Müll verbuchte die erste gute Gelegenheit, sein Abschluss segelte jedoch knapp am Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug folgte die kalte Dusche: Nach einer Ecke in der 49. Minute stieg Klein am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung für den SV Staufenberg ein. Jetzt hielt sich der SR mit den Tornetzen auf, die er ja vorm Spiel geprüft hatte. Die FSG versuchte zu antworten, lief jedoch in der 58. Minute in einen folgenschweren Konter. Aus stark abseitsverdächtiger Position erhöhte Reinhardt auf 2:0 für den SVS – heftige FSG-Proteste blieben ungehört. Der Mann in Schwarz hat immer Recht und untermauert seine Kompetenz mit absoluter Arroganz. In der 65. Minute musste die FSG den nächsten verletzungsbedingten Rückschlag hinnehmen, als Lukas Moll das Feld für Ahmad Alkhallou verließ. Nur drei Minuten später (68.) nutzte Staufenberg die Unordnung eiskalt aus: Ein erneuter Konter über die Außenbahn landete nach einem Querpass vor Fischer bei Kastl, der zum 3:0 einschob. Auch hier roch es stark nach einer Abseitsstellung, aber kein Problem für den SR. Die FSG steckte jedoch nicht auf und bewies Moral. In der 74. Minute tankte sich Bene Spahr sehr stark im Sechzehner durch und erzielte den verdienten Treffer zum 3:1-Anschluss. Das Tor gab noch einmal Hoffnung, doch die Schlusshase gehörte wieder den Hausherren. In der 87. Minute machte Kastl mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 endgültig den Deckel auf die Partie. In der Nachspielzeit (92.) kam es für die FSG noch dicker und der SR setzte seinen absoluten Höhepunkt: Nach einer Fußabwehr von Torwart Fischer entschied er auf Strafstoß. Absolutes Rätselraten um den Mann in Schwarz. Wie so oft wenn er pfeifft. Aber das sei auch gesagt an ihm lags nicht. Nur das Ergebnis hat er zu hoch gestellt. Die Niederlage ist verdient. Schnock trat an und verwandelte sicher zum 5:1-Endstand.

Im Vorspiel der Reserven musste die FSG II ebenfalls ein Klatsche 7:1 hinnehmen. Torschütze hier war Flo Misar.