Auswärtssieg in Wettenberg: Büttel-Dreierpack sichert späte drei Punkte

Aluminium-Pech, Führung, Kalter Entzug und späte Erlösung

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Auswärtssieg in Wettenberg: Büttel-Dreierpack sichert späte drei Punkte

Die FSG Horlofftal hat am 13. Spieltag der Kreisliga A Gießen einen 1:4-Auswärtssieg bei der Reserve der FSG Wettenberg eingefahren. Obwohl das Ergebnis am Ende deutlich aussieht, war es ein hartes Stück Arbeit beim Tabellenletzten. Über 80 Minuten zeigte das Team keine gute Leistung, bewies in der Schlussphase aber die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Aluminium-Pech und die Führung

Die Partie begann direkt mit einem Aufreger in der 17. Minute: Nach einem Freistoß von Hennen klatschte der Ball nur gegen den Pfosten. Nur zwei Minuten später zappelte das Leder dann aber im Netz. Jannis Büttel lief in der 19. Minute am Torwart vorbei, wollte eigentlich gar nicht schießen und schloss dann aber im Fallen ab. Da der Schuss etwas kraftlos war, mussten ein Abwehrspieler und die Unterkante der Latte unfreiwillig zur 0:1-Führung nachhelfen.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 20. Minute verhinderte der Ersatz-Keeper der FSG Horlofftal Justin Sames mit einer Glanztat aus nächster Nähe den Ausgleich. Auf der Gegenseite vergab Büttel nach einem Sololauf von der Mittellinie im Eins-gegen-Eins die Riesenchance zum zweiten Tor – ihm rutschte der Ball, platzbedingt über den Schlappen (30.). Nur sechzig Sekunden später brannte es im eigenen Fünfmeterraum, doch Marco Ziehl blockte einen gefährlichen Querpass der Wettenberger in letzter Sekunde (31.). Mit der knappen Führung ging es in die Kabine.

Kalter Entzug nach der Pause und späte Erlösung

Der zweite Durchgang begann mit einem Dämpfer. Die FSG Horlofftal kam dreimal in Folge im Zweikampf einen Schritt zu spät. Wettenbergs Asfaha bedankte sich und traf in der 48. Minute via Innenpfosten zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge flachte das Spiel ab und die Horlofftaler taten sich lange Zeit extrem schwer. Erst in den letzten zehn Minuten platzte der Knoten:

  • 81. Minute (1:2): Ein langer Ball über die Wettenberger Abwehr unterschätzte deren Torwart komplett. Büttel lauerte, spitzelte ihm den Ball weg und schob zur erneuten Führung ein.
  • 85. Minute (1:3): Eine präzise Ecke von Hennen fand den langen Pfosten, wo Büttel eiskalt per Kopf vollstreckte und seinen Dreierpack schnürte.
  • 90. Minute (1:4): Den Schlusspunkt setzte der Spielertrainer Johannes Greuner, der eine maßgeschneiderte Flanke von Lukas Moll kontrolliert ins lange Eck zum 1:4-Endstand einschob.

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Das Vorspiel der Reserve fand bereits am vergangenen Mittwoch an der Millerhall statt. Gegen die Reserve vom FC Besa hagelte es eine 3:1 Niederlage. Torschütze war ein Spieler von Besa per Eigentor.