Was für ein Offensivfeuerwerk! Mit einem fulminanten 11:1-Auswärtserfolg (Halbzeit: 6:1) im Gepäck kehrt die FSG vom Gastspiel beim Kurdischen FC II aus Gießen zurück. Nach einer kurzen Schwächephase in der Anfangsphase spielte sich die Mannschaft regelrecht in einen Rausch und knackte kurz vor dem Abpfiff sogar die zweistellige Marke.
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Die Partie begann absolut nach Maß: Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Yannik Hennen brachte die FSG früh mit 1:0 in Führung. Die Gäste blieben spielbestimmend, verpassten es aber zunächst nachzulegen, als Jannis Büttel eine Moll-Flanke per Kopf nicht am Keeper vorbeibringen konnte (14.). Dies rächte sich prompt: Nur vier Minuten später kombinierten sich die Hausherren über die Außenbahn in den Sechzehner, wo Weldehans eine flache Hereingabe eiskalt zum 1:1-Ausgleich an FSG-Keeper Fischer vorbeischob (18.).
Die FSG schüttelt sich und schlägt eiskalt zurück
Der Gegentreffer wirkte wie ein Weckruf. Zwar hatte Hennen kurz darauf noch Pech mit einem Lattenkracher (20.), doch in der 25. Minute war der Bann gebrochen: Nach feiner Vorarbeit von Hasan Rahimov über Hennen bediente Letzterer Lennard Goth, der den Ball flach über den Innenpfosten zur 2:2-Führung einnetzte.
Nach einer vergebenen Kopfballchance von Büttel nach einer Ecke (27.) half auch das Glück ein wenig mit: Eine Hennen-Ecke flog lang an den zweiten Pfosten – der Gießener Schlussmann erwischte einen absoluten „Flutschfinger-Moment“ und beförderte sich das Leder in der 30. Minute unglücklich selbst zum 1:3 ins Tor.
Nun brachen bei den Gastgebern alle Dämme. Praktisch im Gegenzug eroberte sich Büttel den Ball am Sechzehner, fackelte nicht lange und erhöhte auf 1:4 (31.). In der 36. Minute glänzte Büttel dann als Vorbereiter, überlief die gegnerische Abwehrkette auf Außen und bediente Rahimov, der flach zum 1:5 einschob. Noch vor der Pause machte Spielertrainer Johannes Greuner das halbe Dutzend voll, als er nach einem Hennen-Freistoß goldrichtig stand und zum 1:6-Pausenstand abstaubte (38.). Luca Zinn per Volley-Pfostenkracher (41.) und Greuner ans Außennetz (45.) hätten das Ergebnis vor dem Seitenwechsel sogar noch höher schrauben können.
Torhunger auch nach dem Seitenwechsel nicht gestillt
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Zwar verhinderte das Aluminium bei einem Hennen-Freistoß zunächst ein weiteres Tor und Luca Imig setzte den Nachschuss über den Kasten (55.), doch die FSG blieb gierig. Nachdem Keeper David Fischer defensiv im Eins-gegen-Eins glänzend klärte (61.), klingelte es kurz darauf wieder vorne: Zinn schlug eine maßgenaue Flanke auf den ersten Pfosten, wo Lennard Goth den Ball wunderschön über den Torwart hinweg im langen Eck versenkte – 1:7 (63.).
In der Schlussphase wurde es dann noch einmal historisch. Nach einer weiteren Glanztat von Fischer im Eins-gegen-Eins (79.) bediente Goth im Strafraum Jannis Büttel, der flach zum 1:8 abschloss (80.). Fünf Minuten vor dem Ende machte es Büttel nach einer Moll-Flanke per Kopf endgültig schmerzhaft für die Gastgeber und stellte auf 1:9 (85.).
Der absolute Höhepunkt folgte in der 89. Minute: Nach einem Handspiel im Strafraum der Gießener zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Büttel trat selbst an, behielt die Nerven und machte das Ergebnis zweistellig – 1:10! Den Schlusspunkt einer denkwürdigen Partie setzte in der 90. Minute noch einmal Lennard Goth: Nach einem traumhaften Diagonalball von Greuner legte Moll das Leder quer. Lennard behielt die Übersicht, legte sich den Ball zurecht und schweißte ihn unhaltbar oben rechts zum 1:11-Endstand in den Winkel.
Ein absolut verdienter und auch in dieser Höhe gerechtfertigter Auswärtserfolg der FSG, die sich über 90 Minuten extrem spielfreudig, treffsicher und hungrig präsentierte!
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